Software
Office-Standardsoftware
Wer die Kosten für Microsoft Office sparen will (gerade auch in der Schule!), ist mit der kostenlosen Alternative OpenOffice allerbestens bedient. Das Programm bietet praktisch den gleichen Funktionsumfang wie Microsoft Office (Word, Powerpoint, Excel…), kann Word-, Excel- usw.Dateien öffnen und Daten in den MS-Office-Formaten speichern, das Programm verfügt über einen ähnlichen „Look“ und ist ähnlich einfach zu bedienen. AntiVir Personal
Ein Desktopsuchprogramm
findet, nachdem es einmal alle Dateien auf dem Computer indexiert hat, in Sekundenbruchteilen auf Stichwort wirklich alles auf dem Computer wieder. Besonders empfehlenswert: Copernic Desktop Search - die geniale Desktopsuche für den Computer. Nicht nur für „Messies“, auch, wer auf seinem Computer penibel Ordnung hält, mit diversen Ordnern und Unterordnern, befindet sich immer wieder in der Situation: "Wo ist bloss die Mail mit der neuen Telefonnummer von Susanne?". Bloß "Telefonnummer Susanne" eintippen - und schon wird die passende Mail angezeigt. Die Volltext-Turbo-Suche funktioniert mit allen Office- und PDF-Dokumenten, Bildern, Mails . Die beste aller Desktopsuchen, viel besser als Google Desktop Search. Ein absolutes Muss für jeden Lehrercomputer!
PDF
Der „Adobe Reader“ ist auf den meisten Computern installiert, um PDF-Dokumente lesen zu können. Wie aber kann man selbst diese praktischen PDF-Dateien erzeugen, die gerade wenn es sich z.B. um Word-Dokumente mit mehreren Grafiken handelt, diese auf einen Bruchteil der ursprünglichen Dateigrösse schrumpfen lassen? Hier empfiehlt sich die kostenlose Freeware PDFCreator . Wer mit OpenOffice arbeitet, braucht das Programm nicht, weil OpenOffice PDF-Dateiendirekt erzeugen kann.
Den Desktop organisieren
Die wichtigsten Links, Programme, Ordner zum schnellen Anklicken auf den Desktop (das Erscheinungsbild des Windows-Monitors) und in die Taskleiste (die kleine Leiste am unteren Bildschirmrand):
Für die etwa 20 allerwichtigsten und am häufigsten benutzten Links sollte man in den „Favoriten“ einen neuen Ordner „InfoLinks“ anlegen (im Ordner „Favoriten“ rechte Maustaste => „Neu“ => „Ordner“. In diesen Ordner werden die „Top-20-Links“ kopiert (mit der Maus per „Drag & Drop“ reingezogen). Anschliessend wird dieser „InfoLinks“-Ordner auf den Desktop „geschickt“ („rechte Maustaste: „Senden an“ => „Desktop (Verknüpfung erstellen)“.
Auf dem Desktop hat der Ordner dann den komplizierten Namen „Verknüpfung mit InfoLinks“. Durch Rechtsklick auf den Ordner und Klick auf „Umbenennen“ kann ich das störende „Verknüpfung mit“ einfach löschen. Nun heißt der Ordner mit meinen wichtigsten Links also wieder „InfoLinks“. Zum Zeichen, dass dies nicht der eigentliche Speicherort, sondern nur eine „Verknüpfung“ zum tatsächlichen Speicherort ist, erscheint links unten am Ordnersymbol ein kleine Pfeil.
Um den schnellen Überblick zu behalten, sollte der Desktop nicht mit zu vielen Ordnern und Symbolen zugemüllt werden. In der Regel sollte man nicht mehr als 10 bis höchstens 15 „ständige Begleiter“ auf dem Desktop liegen haben, denn der Desktop kann – zum Beispiel in der rechten Hälfte – sehr gut als „Parkplatz“ für aktuell in Arbeit befindliche Dateien oder als temporäre Zwischenablage genutzt werden. Für die Orientierung auf dem Desktop kann es deshalb hilfreich sein, bestimmten Ordnern (z.B. unserem „InfoLinks“-Ordner) ein anderes, eindeutiges Symbol zuzuordnen. Das geht so: Rechtsklick => „Eigenschaften“ => „Anpassen“ => „Anderes Symbol“.
Die am allerhäufigsten verwendeten Ordner und Programme (z.B. „Word“, den „InfoLinks“-Ordner etc.) sollte man sich schliesslich zusätzlich auf die „Taskleiste“ am unteren Ende des Desktops legen, indem man die entsprechende Symbole („Icons“) per „Drag & Drop“ einfach auf die Taskleiste zieht. Auf diese Weise hat man aus jeder beliebigen Anwendung (Programm) heraus immer direkten Zugang auf seine wichtigsten Ordner, Programme, Links, ohne erst mühsam über den Desktop, wohlmöglich Explorer oder „Eigene Dateien“ gehen zu müssen. Selbstverständlich kann man auch den gesamten Ordner „Eigene Dateien“ für den schnellen Zugang auf die Taskleiste ziehen.
Tipps für PowerPoint & Co.
Die Arbeit mit PowerPoint (bzw. vergleichbaren Präsentationsprogrammenin OpenOffice oder GoogleDocs) bietet eine Reihe von Vorteilen:
Das Programm zwingt den Benutzer durch seine Vorgaben, übersichtliche, klare Folien zu produzieren, auf denen unter knappen, fokussierenden Überschriften ausschliesslich die wesentlichen Stichworte zur jeweiligen Überschrift eingetragen werden sowie ggf. einzelne Abbildungen. Eine mit diesen Programmen erstellte, gut gemachte Präsentation unterstützt optimal die Aufmerksamkeit der Zuhörer einer Präsentation, bzw. einer Info.
Gleichzeitig ist die Arbeit mit PowerPoint & Co. gefährlich, weil die Programme eine Fülle von optischen und akustischen Effekten beinhalten, die die Gefahr bergen, dass der Aufmerksamkeitsfokus des Zuhörers weniger auf den Inhalten der Präsentation, sondern stärker auf dem methodischen „Schnickschnack“ liegt. Diese Gefahr besteht besonders, wenn es sich bei den Zuhörern um Schüler handelt. Erwachsene Zuhörer reagieren hingegen instinktiv aversiv, wenn sie den Eindruck haben, dass der „dünne“ Inhalt einer Präsentation durch technische Spielereien „aufgepeppt“ werden soll.
Durch den sparsamen Umgang mit den PowerPoint-Effekten kann man sehr wirksame und überzeugende Präsentationen gestalten, die die Zuhörer wirklich erreichen. Das sind zumeist Präsentationen, bei denen der Zuhörer gar nicht mehr merkt, dass es sich eigentlich um eine PowerPoint-Präsentation handelt, die gleichzeitig aber sowohl für den Vortragenden wie für die Zuhörer eine Reihe von Vorteilen gegenüber einer Folienpräsentation am OHP bietet.
- Schreiben (oder kopieren) Sie Ihren (äusserst sparsamen!) Text in die leere Vorlage, die sich nach Start von PowerPoint öffnet.
- Ändern Sie die Voreinstellungen bezüglich der Schriftgrösse möglichst nicht und beginnen Sie eine neue Folie, wenn der vorgegebene Schreibrahmen einer Folie ausgenutzt wurde.
- Achten Sie darauf, dass die Schriftgrösse für Überschriften i.d.R. nicht kleiner als Punkt 44 und im Text i.d.R. nicht kleiner als Punkt 32 ist. Dann ist gewährleistet, dass die einzelnen Folien nicht mit Text überfrachtet und wirklich lesbar sind.
- Fügen Sie eine neue Folie durch Klick auf „neue Folie“ hinzu und entscheiden Sie sich für eines der angebotenen Text- oder Inhaltlayouts.
- Beim Vorbereiten der einzelnen Folien tun Sie einfach genau das, wozu das Programm Sie auffordert (z.B.: „Text durch Klicken hinzufügen“ oder „Inhalt durch Symbol klicken hinzufügen“).
- Wenn alle Folien fertig sind, werden links in der Ansicht „normal / Folien“ Miniaturansichten Ihrer Folien aufgelistet. Markieren Sie alle Folien (Strg + Mausklick) bis auf die Titelfolie.
- Wählen Sie im Aufgabenbereich „Foliendesign - Animationsschemas“ (oder in der oberen Navigationsleiste „Bildschirmpräsentation - Animationsschemas“) und klicken Sie „Erscheinen“. Durch diese Einstellung ist gewährleistet, dass jede neue Folie und auf jeder Folie jeder Spiegelpunkt durch Mausklick schlicht „erscheint“. Ohne fliegende Wörter und Gezische und Gequietsche. Einfach so, als hätten Sie auf einer OHP-Folie einen neuen Punkt aufgedeckt oder auf einem OHP ganz elegant eine neue Folie aufgelegt, und zwar ganz ohne jedes „oh, Entschuldigung, das war wohl falsch rum…“.
- Wenn Sie mit Ihrer Präsentation überzeugen wollen, reichen diese schlichten Einstellungen eigentlich immer aus! Ein Finetuning hinsichtlich der Reihenfolge des Erscheinens einzelner Spiegelpunkte oder Objekte auf einzelnen Folien kann man, falls erforderlich, im Aufgabenbereich (bzw. in der Navigationsleiste in „Bildschirmpräsentation“) über „Benutzerdefinierte Animation“ vornehmen.
- Ganz zum Schluss entscheiden Sie im Aufgabenbereich dann über Ihr „Foliendesign“. Auch hier sollte man grösste Vorsicht walten lassen und sich nicht von den „schicken“ Vorlagen dazu verführen lassen, die Zuhörer wieder vom Inhalt abzulenken. Entweder belässt man seine Präsentation also ganz schlicht schwarze Schrift auf weissem Grund oder man wählt ein dezentes, keineswegs bombastisches oder verspieltes Foliendesign.
Präsentationen bzw. Infos, die direkt vom Notebook über einen Beamer präsentiert werden, bieten den unschätzbaren Vorteil, dass sie sich perfekt zu Hause vorbereiten lassen und dass sich der Vortragende, also zumeist der Lehrer, völlig auf den Inhalt seines Vortrags und auf seine Zuhörer konzentrieren kann, mit diesen also z.B. Blickkontakt halten oder auf spontane Zwischenfragen reagieren kann. Der Präsentierende muss nur noch die Maus klicken, wenn der nächste Punkt oder die nächste Folie aufgerufen werden soll. Besonders überzeugend sind „unsichtbare“ Mausklicks, die man im Stehen ohne sichtbaren Kontakt zum Notebook oder zu einer Maus durch Klicks auf eine drahtlose Funkmaus, die man „unsichtbar“ in der Hand hält.
Eine gut vorbereitete und souverän vorgeführte PowerPoint-Präsentation hat weiterhin den Vorteil, dass die Präsentation für die Zuhörer motivierend und professionell wirkt, was die Aufmerksamkeit und das Interesse der Zuhörer weiter erhöht - vorausgesetzt natürlich, der Inhalt „stimmt“! Einen „dünnen“ Inhalt kann auch die beste PowerPoint-Präsentation nicht retten!
Unterricht, Trainingssequenzen mit Digicam aufnehmen und veröffentlichen
Nachbearbeitung: VirtualDub/ Windows MovieMaker
Für ausgewählte Nutzer veröffentlichen: GoogleVideo
Weitere kostenlose Programme zur Multimedia-Gestaltung (Audio, Video, Bild)
Fortgeschrittene Bildbearbeitung: Paint.Net
Einfacher Videoschnitt: Windows MovieMaker
Videonachbearbeitung: Magix Video deluxe (für Schulen kostenloses Multimedia-Lernsoftwarepaket)
Podcasts produzieren und Veröffentlichen: Magix PodcastMaker (für Schulen kostenloses Multimedia-Lernsoftwarepaket))
Forgeschrittene Audibearbeitung: Audacity
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(c) Thomas Unruh - www.guterunterricht.de